WerbeNews | Werbelexikon

Die meistbesuchten Online-Angebote Österreichs (18.10.01)

Website-Betreiber wie MSN, Yahoo, Microsoft und die Telekom Austria können die höchsten Besucherströme hierzulande auf ihren Internet-Angeboten verbuchen. Das ergaben die ersten Veröffentlichungen von Nielsen//NetRatings über das Nutzungsverhalten der Österreicher im Internet. Die Seiten von MSN wurden im April 2001 von insgesamt über 500.000 sogenannten Home-Usern besucht, die von ihrem Internet-Anschluß von zuhause aus 19 Millionen einzelne Seiten aufgerufen haben. Auf Platz zwei der Top-Internet-Unternehmen rangiert Yahoo! mit 438.869 Besuchern und 20,7 Millionen Pageimpressions, knapp gefolgt von Microsoft mit 435.502 Visitors, aber nur 5,3 Millionen Seitenaufrufen. Größter medialer Online-Anbieter im Ranking ist der ORF. Auf seinen Seiten tummelten sich letzten Monat 388.774 Besucher (genau genommen Unique Audiences).

Fast 380 Millionen surfen weltweit (18.10.01)

Alleine im März dieses Jahres ist die Zahl der weltweiten Internet-User um 6,8 Millionen gewachsen. Dies geht aus dem Nielsen/NetRatings Global Internet Index hervor. Laut Nielsen/NetRatings Global Internet Index für den März sind die Südkoreaner die eifrigsten Internet-User, die führen mit 2164 Seitenaufrufen im Monat oder 92 besuchten Seiten pro Internet-Session vor den Surfern aus Hongkong (1.123). Der weltweite Durchschnittswert liegt bei 774 aufgerufenen Seiten pro Monat. Nur auf Platz sieben liegen die USA mit 678 Aufrufen pro Monat.

Südkorea liegt mit Hongkong und Spanien auch die höchsten Klickraten für Banner ganz vorne: Hongkong 0,69, Spanien 0,65, Südkorea 0,62. Die USA kommen lediglich auf eine Klickrate von 0,36.

Yahoo liegt mit 111,826.248 Besuchern und mehr als 6,4 Milliarden Seitenaufrufen nach wie vor auf Platz eins der weltweiten User-Zahlen und liegt damit vor AOL Time Warner (rund 92,3 Millionen Besucher). Ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich im März in Sachen E-Commerce eBay (22, 2 Millionen Besucher) und Amazon (22 Millionen Besucher), damit sind sie die meistbesuchten Einzelhandels-Sites. eBay konnte damit etwas überraschend Amazon sogar überholen. (as)

Focus-Bilanz für die Entwicklung des Werbeaufwands im ersten Halbjahr:
2,4 Prozent Wachstum

Focus-Bilanz für die Entwicklung des Werbeaufwands im ersten Halbjahr: 2,4 Prozent Wachstum
Vom Jänner bis Juni 2001 wurden, wie die soeben von Media Focus Research veröffentlichte Werbebilanz für das erste Halbjahr 2001 bescheinigt, in Österreich 14,174 Milliarden Schilling in Werbung investiert. Damit ist die Prognose, die Focus bei der Werbebilanz 2000 für das Jahr 2001 gestellt hat, eingetreten. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr bedeutet dies ein Wachstum von 2,4 Prozent.
Die größten Verluste unter den Werbeträgern muss mit minus 7,6 Prozent das klassische Prospekt hinnehmen. 860,7 Millionen Schilling wurden heuer bis dato in dieses Medium investiert. Die zweite Stelle der Verlierer-Rangliste belegen die Fachzeitschriften, die mit 395,3 Mio. Schilling Werbespendings im ersten Halbjahr 2001 gegenüber dem Vorjahr 3,7 % minus schreiben. Auch das Fernsehen verliert: Mit 3,334 Milliarden Werbeschilling im ersten Halbjahr 2001 sind die Werbespendings im Vergleichszeitraum um 2,8 zurück gegangen. Das einzige nennenswerte Plus unter den Werbeträgern kann die Aussenwerbung (Plakat) verbuchen. Sie hat mit 883,2 Millionen Schilling um 18,2 % zugelegt. Die regionalen Wochenzeitungen legen mit 978,7 Millionen Schilling um 11,6 % zu. Der gesamte Pressesektor verbucht mit 7,861 Milliarden Werbeschilling im ersten Halbjahr ein Plus von 3,7 %.
Werbefreudige Dienstleister
Den absolut größten werbetreibenden Sektor stellen mit 5,489 Milliarden Schilling die Investitionsgüter. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2000 haben sie ihre Werbeausgaben um 2,9 % gesteigert. Die höchste Steigerung bei den Werbespendings weisen die Dienstleister auf: Mit 2,812 Milliarden Schilling Werbeaufwand im ersten Halbjahr 2001 haben sie gegenüber dem Vorjahr um 10,1 % mehr Geld in die Werbung gesteckt. Das geringste Plus schreiben die Medien. Sie haben mit 976,255 Millionen Schilling im ersten Halbjahr 2001 nur um 0,2 % mehr in Werbung investiert als im ersten Halbjahr 2000.

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